Sonntag, 18. September 2016

Rezension "Passagier 23"

„Passagier 23“- Sebastian Fitzek  




Titel: Passagier 23
Autor/in: Sebastian Fitzek 
Verlag: Droemer Knaur 
Preis Taschenbuch: 9,99€
Seiten: 432 Seiten
ISBN: 978-3-426-51017-9
Erschienen: 28. 10. 2015
Altersempfehlung: ab 16 Jahren 



Inhalt

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ... 

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. 
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …





Meine Meinung 

Gleich im Prolog, liest man von einem selbsternannten Doktor, welcher eine Behandlung an einem seiner sogenannten Mandanten durchführt. Dadurch beginnt das Buch schon gleich verwirrend, aber auch spannend. Im weiteren Buch hört man bis zum Ende hin nichts mehr vom selbsternannten Doktor und erfährt auch nicht, was es mit ihm auf sich hat. Dies erfährt man erst ganz am Ende des Buches, sogar erst nach der Danksagung. 

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und spannend. Dadurch kommt man schön ins Buch und will es auch gar nicht wieder weg legen, bevor man erfahren hat wer oder was hinter all dem steckt. 

Die eigentliche Hauptfigur ist Martin Schwartz, Polizeipsychologe, welcher vor 7 Jahren auf einer Kreuzfahrt auf der „Sultan of the Seas“ seinen Sohn und seine Frau verloren hat, auf welcher er selbst aber nicht dabei war. Natürlich ist es klar, das er sofort auf die „Sultan“ geht, als er erfährt das ein verschwundenes Mädchen,  Anuk , mit dem Teddy seines Sohnes im Arm wieder auf dem Schiff auftaucht. 
Daneben geht es auch noch um wenige weitere Personen, dessen Geschichten aber alle etwas miteinander zutun haben. 

Schwartz beginnt auf der Sultan zu ermitteln und bekommt dabei Hilfe vom Kapitän des Schiffes und von dessen Verlobte, der Schiffsärztin. Immer wieder erfährt man Dinge, die das Rätsel um das Verschwinden und das wieder Auftauchen von Anuk fast aufdecken. Aber auch nur fast, denn wieder ist nichts so wie es scheint. Man denkt, man wüsste was passiert ist und ein paar Seiten später, erfährt man, das man doch falsch lag und die ganze Sache wird aufgedeckt. Wie auch „Der Nachtwandler“, bleibt „Passagier 23“ dadurch total spannend und fesselnd. 


Fazit 

Wieder einmal ist Fitzek ein super Psychothriller gelungen, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend und fesselnd ist. 


„Passagier 23“ bekommt von mir verdiente 5/5 Punkte. 

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