Sonntag, 26. Februar 2017

Rezension "Nächstes Jahr am selben Tag"

„Nächstes Jahr am selben Tag“- Colleen Hoover 






Titel: Nächstes Jahr am selben Tag 
Autor/in: Colleen Hoover 
Verlag: dtv
Preis: 14,95 € (Paperback), 11,99 € (eBook)
Seiten: 376 Seiten
ISBN: 978-3-423-74025-8 
Erscheinungsdatum: 10. 3. 2017
Altersempfehlung: ab 14/15 Jahren 





Inhalt


New York – Los Angeles, und dazwischen die große Liebe

Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …



Meine Meinung 

Ich habe sehnsüchtig auf „Nächstes Jahr am selben Tag“ gewartet und als meine Kollegin es mir dann von der Vertreterin mitgebracht hatte, habe ich es sofort angefangen und innerhalb von 2 Tagen mehr verschlungen als gelesen. 

Das Cover des Buches und auch der Titel, hat mir sehr gut gefallen. Beides passt sehr gut zur Geschichte. 

Die Geschichte beginnt am 9. November, auf den Tag genau 2 Jahre nachdem Fallon Opfer eines Brandes im Haus ihres Vaters wurde und ein Teil ihres Körpers mit den Narben dieser Nacht gezeichnet ist. Seit dem Brand, verbindet sie nur noch negatives mit dem 9. November und niemals hätte Fallon gedacht, dass sie den 9. November sehnsüchtig herbeisehnen würde. Dies ändert sich aber, als sie an genau diesem 9. November Ben kennenlernt. Die beiden verbringen den ganzen Tag miteinander, bis Fallon zum Flughafen muss, da sie von Los Angeles nach New York zieht. Schon am Ende dieses ersten Tages, merkt man als Leser, dass die Chemie zwischen den beiden stimmt und kann die Funken zwischen den beiden quasi sprühen sehen. 
In den nächsten Jahren treffen die beiden sich immer am 9. November und haben dazwischen überhaupt keinen Kontakt zueinander und verbringen nur diesen 9. November miteinander. 

Bis jetzt hat mich jedes Buch, welches ich von Colleen gelesen habe, voll und ganz überzeugt und auch bei „Nächstes Jahr am selben Tag“ war es nicht anders, es hat mich von der ersten Seite an mitgenommen und auch selbst am Ende des Buches nicht losgelassen. Colleen hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, dass ich mich total in die Situationen hineinversetzen konnte und ich so Fallon und Ben auf einer Reise mit Höhen und Tiefen, mit lachen, schmunzeln und weinen, begleiten konnte, was mir unheimlich viel Spaß gemacht hat. Die Geschichte zwischen Fallon und Ben ist keine einfache Liebesgeschichte, bei der sich die beiden Protagonisten ineinander verlieben und zusammen glücklich werden. Die Geschichte zwischen Fallon und Ben ist so viel mehr als das, sie ist eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, mit Streit und immer wenn ich gedacht habe, es ist gerade so schön, so kann es bleiben, ist etwas passiert mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte, wodurch die Geschichte kein bisschen an Spannung verloren hat. 

Mit Fallon hat Colleen eine starke, mutige aber gleichzeitig auch traurige und unsichere Protagonist geschaffen, welche mir von der ersten Seite an immer mehr ans Herz gewachsen ist. Schon auf den ersten Seiten des Buches, merkt man, dass Fallon überhaupt nicht glücklich ist. Die Narben, durch welche sie der Brand gezeichnet hat, haben Fallon sehr viel von ihrem Selbstbewusstsein genommen. Dabei ist ihr Vater, welcher ihr zu verstehen gibt, dass sie sich keine Hoffnung mehr auf eine Karriere als Schauspielerin machen muss, keine große Hilfe ihr Selbstbewusstsein wieder aufzubauen. 
Und genau an diesem Punkt taucht Ben auf, welcher Fallon zu verstehen gibt, dass sie trotz Narben immer noch schön ist und keinen Grund hat, an sich selbst zu zweifeln. Ben war mir wie auch Fallon von der ersten Seite an total sympathisch. 
Ben will Schriftsteller werden und ab dem ersten 9. November beginnt er, die Geschichte von Fallon und ihm aufzuschreiben. In diesem Buch, erfährt man dann etwas aus Bens Vergangenheit, was einen Schatten über das Glück der beiden wirft. 

Da die Geschichte der beiden sich über 5 Jahre erstreckt, kann man sich als Leser schon vorstellen, dass sich das Leben der beiden und auch die beiden selbst in dieser Zeit sehr verändert haben. Dadurch, dass immer nur die 9. November, die Tage an denen die beiden sich treffen, beschrieben werden, zieht die Geschichte sich auch nicht zu sehr sondern es wird nur das wichtigste beschrieben, nämlich die zusammentreffen zwischen Fallon und Ben.

Die Kapitel sind aus Sicht der beiden Protagonisten geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da man so einen Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Protagonisten bekommt. 


Fazit 

„Nächstes Jahr am selben Tag“ konnte mich wieder voll und ganz überzeugen, fesseln und hat mich sehr berührt. Es ist eine Geschichte voll Poesie, Humor, Schmerz, aber vor allem voll Liebe. „Nächstes Jahr am selben Tag“, gehört jetzt schon definitiv zu einer der Highlights in 2017 und zu meinen Lieblingsbüchern.  


Das Buch bekommt von mir 5/5 Punkte und eine klare Lese- und Kaufempfehlung. 

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